Gewaltfreie Kommunikation

Offene Übungsgruppe zur Gewaltfreien Kommunikation ab Mittwoch, 29.11.17 von 20 - 21.30 Uhr, dann vierzehntägige Treffen, immer mittwochs.

Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg ist eine Methode zur Verbesserung der Kommunikation, gerade auch in Konfliktsituationen. Das können ganz alltägliche Konflikte in der Familie bis hin zu großen politischen Problemen sein..... Friederike Benjes leitet die offene Gruppe, freut sich über interessierte Teilnehmer und bittet um eine kurze email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Anmeldung vor jeder Übungsgruppe. 

Bild von CodyR - http://www.flickr.com/photos/codyr/376198013/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2834920

Offene Übungsgruppe zur gewaltfreien Kommunikation (nach Marshall Rosenberg)

Die gewaltfreie Kommunikation (GfK) wurde von Marshall B. Rosenberg entwickelt. Sie ist eine Methode zur Verbesserung der Kommunikation, gerade auch in Konfliktsituationen.

Das können ganz alltägliche Konflikte in der Familie bis hin zu großen politischen Problemen sein. Anstelle von Vorwürfen und Bewertungen "Es ist rücksichtslos, in welchem Zustand Du die Küche hinterlässt." oder "Klopfen Sie gefälligst, bevor Sie mein Büro betreten", die beim Gegenüber meist Widerstand oder Schuldgefühle erzeugen, versucht man, sich in folgenden vier Schritten auszudrücken:

1) eine objektive Beobachtung ("Gestern, vorgestern und Mittwoch Abend standen mehrere benutzte Teller und Schüsseln in der Spüle" - "Sie haben mein Büro betreten, ohne dass ich ein Klopfen gehört hätte") gefolgt vom

2) eigenen Gefühl und

3) Bedürfnis "Ich bin frustriert, weil ich mir wirklich eine saubere Küche wünsche" -- "Das stört mich, weil mir meine Privatsphäre wichtig ist" und von der anschließenden

4) Bitte "Wärst Du bereit, mit mir gemeinsam nach einer Lösung zu suchen?" -- "Könnten Sie bitte nächstes Mal klopfen, bevor Sie mein Büro betreten?"

Dabei geht die gewaltfreie Kommunikation über die reine Methodik hinaus -- es geht mehr um eine Haltung: Wenn ein anderer Mensch etwas tut, was mich beeinträchtigt, verurteile ich ihn nicht als "egoistisch", "rücksichtslos" usw., sondern gehe davon aus, dass er seine guten Gründe für sein Verhalten haben wird. Gleichzeitig setze ich mich mit voller Kraft für meine eigenen Bedürfnisse ein - wie, das wird ein wichtiges Thema sein.

In der Übungsgruppe wollen wir gewaltfreie Kommunikation anhand von ausgewählten Beispielen aus der entsprechenden Literatur üben -- sowie anhand unserer eigenen kleinen oder größeren Konflikte aus dem Alltag. Letzteres ist meist schwieriger, aber auch besonders spannend.

Um teilnehmen zu können, sollte man Grundkenntnisse der gewaltfreien Kommunikation haben --d.h. idealerweise einen Einführungskurs zu dem Thema besucht haben. Neulinge ohne Vorkenntnisse möchte ich bitten, vor der Übungsgruppe das Buch "Gewaltfreie Kommunikation - eine Sprache des Lebens" von Marshall B. Rosenberg zu lesen.

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